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Lage der Liga

Highlight-Dichte rund ums Winter Game-Wochenende

Von DEL Redaktion

Köln stoppt Nürnberg / Top-6 setzen sich ab / Düsseldorf schöpft Hoffnung im Kampf um die Playoffs

Derweil das 3. DEL WINTER GAME die Schlagzeilen des Wochenendes für sich reklamierte, beeindruckte das „Rahmenprogramm“ durch eine ausgesprochene Highlight-Dichte. Am eindrucksvollsten sicher die Kölner Haie, die nach ihrem 0:6-Weckruf von Bremerhaven derzeit von Sieg zu Sieg eilen.

Selbst die zweitplatzierten Thomas Sabo Ice Tigers vermochten es nicht, die Haie zu stoppen. Das 4:3 war für die Rheinländer bereits der vierte Triumph in kürzester Zeit. Zwei davon immerhin gegen den aktuellen Liga-Souverän, die Red Bulls aus München. „Es war ein hartes Spiel zwischen zwei top Mannschaften. Es hat riesigen Spaß gemacht“, erklärte Patrick Hager, der gegen die Franken ein Tor schoss und die drei weiteren Treffer der Haie vorbereitete. Der Blick des Stürmers ging dann auch wieder sofort wieder nach vorn: „Es geht in die entscheidende Phase der Saison und da freut es mich natürlich sehr, dass es derzeit läuft.“

Haie-Stürmer Patrick Hager

„Es geht in die entscheidende Phase der Saison und da freut es mich natürlich sehr, dass es derzeit läuft.“

Während die Haie mit weiteren drei Zählern den dritten Platz festigten, kam es an der Spitze zu einem Paradoxon: Trotz einer Overtime-Niederlage im bayerischen Derby bei den Augsburger Panthern konnten die Red Bulls ihre Führung vor den Franken auf nunmehr vier Zähler ausbauen. Derweil die Haie als Dritter auf der Lauer liegen, verteidigten die Adler aus Mannheim ihren vierten Rang weitere drei Zähler zurück und scheinen, ebenso wie die Grizzlys aus Wolfsburg und eben die Augsburger, die Playoffs fest einplanen zu können.

Es läuft in Augsburg: Den Meister sowie Tabellenführer geschlagen und auf Kurs für die Playoffs.

Schließlich trennt das führende Sixtett bereits 23 Punkte von den Düsseldorfern auf Rang elf. Apropos Düsseldorf: Rechtzeitig zum Hauptrunden-Finale kommt das Team von Trainer Christoph Kreutzer wieder in Schwung und schoss die Iserlohn Roosters mit 6:2 aus deren Halle. Da sich aber die Straubing Tigers auf zehn keinen Patzer leisteten und aus Krefeld ebenfalls drei Zähler entführten, heißt es für die DEG vorerst weiter bangen. Zumindest aber haben die Rheinländer zwei Partien weniger ausgetragen als der bayerische Konkurrent und damit noch ein Ass im Ärmel.

Es läuft aktuell nicht rund in Iserlohn und so stehen die Roosters derzeit auf dem letzten Tabellenplatz (Foto: Jonas Brockmann).

Bereits am Mittwoch geht es mit der Partie zwischen Mannheim und Ingolstadt weiter in der DEL, ehe am Freitag wieder ein kompletter Spieltag mit sieben Partien ansteht.