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Vorbericht

25. September 2016

Jagd auf Haie: Derby-Time zur Wiesn-Zeit

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

Sechs Spiele live bei Telekom Eishockey plus Derby live bei SPORT1 / Tabellenführer Köln in Zuschauerrolle / Neuling will nachlegen / Roosters heß auf ersten Sieg

Rein in den vierten Spieltag! Können die Fans erneut so enge Duelle wie am Freitag erwarten? Bestimmt, wenn man sich die Konstellationen anguckt. Tabellenführer Kölner Haie muss, da spielfrei, machtlos zuschauen, ob er seinen Spitzenplatz halten kann - oder eben verliert. Gleich fünf Mannschaften liegen drei Zähler hinter den Haien. Ärgste Verfolger sind der EHC Red Bull München und die Eisbären Berlin. SPORT1 berichtet live vom Derby der Münchener gegen die Augsburger Panther (ab 16:15 Uhr).
 
Die Eisbären wollen nach der Freitagsniederlage gegen den EHC Red Bull München diesmal in Schwenningen nicht erneut ohne Zähler vom Eis gehen. DEL-Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven ist nach dem ersten DEL-Sieg heiß auf weitere Punkte bei den am Freitag siegreichen Straubing Tigers. In Iserlohn kommt es zum „Treffen der Frustrierten“ zwischen dem Roosters und dem ERC Ingolstadt. Währenddessen möchten die Krefeld Pinguine nach der Niederlage im Derby zumindest gegen die Thomas Sabo Ice Tigers punkten.  Hochinteressant dürfte das Duell zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Adlern aus Mannheim werden. Dort ist schnelles Eishockey garantiert.




Verkehrte Welt bei den Thomas Sabo Ice Tigers am Freitag: Das 3:4 auf eigenem Eis gegen die Straubing Tigers konnte man bei den Franken kaum fassen – zu sehr hatten sie das Match gegen die Niederbayern diktiert. „Wenn wir immer so spielen, dann werden wir noch viele Spiele gewinnen“, meinte Ice Tigers Coach Rob Wilson und erntete sogar Zustimmung von seinem Gegenüber Larry Mitchell. Ein Sieg soll heute in Krefeld her. Die Pinguine selber gingen am Freitag in Köln erstmal ohne Punkt vom Eis und unterlagen 1:2. „Ich erwarte eine gereizte Nürnberger Mannschaft“, sagte Krefelds Trainer Franz Fritzmeier. 


Die Schwenninger Wild Wings fühlen sich offensichtlich besonders nach gespielten 60 Minuten wohl. Nach dem Overtime-Heimerfolg gegen Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven am vergangenen Wochenende schaffte die Mannschaft von Cheftrainer Pat Cortina am Freitag den zweiten Erfolg. Diesmal nach Penaltyschießen bei den stark gestarteten Augsburger Panthern. Der Gegner am Sonntag ist da schon ein anderes Kaliber: Rekordmeister Eisbären Berlin gastiert am Neckarursprung. Der Hauptstadt-Club musste am Freitag seine erste Niederlage gegen München einstecken und dürfte somit besonders heiß auf Punkte bei den Wild Wings sein. „Das wird eine schwierige Aufgabe“, sagte Wild Wings-Verteidiger Benedikt Brückner.


Der EHC Red Bull München kommt immer besser in Fahrt. Am Freitag brachte die Mannschaft von Coach Don Jackson weitere drei Zähler unter Dach und Fach. Und das nach einer fulminanten Aufholjagd beim bisherigen Tabellenführer Eisbären Berlin. Der Lohn: Rang zwei. Somit ist das Duell am Oberwiesenfeld das Topspiel des 4. Spieltages (live bei SPORT1). Die Augsburger Panther sind Vierter und konnten sich am Freitag beim 3:4 nach Penaltyschießen erneut etwas mitnehmen. „Ich erwarte ein enges Spiel“, sagte Adrian Grygiel von den Panthern.  


Nach dem Wie und Warum fragt nachher keiner mehr: Dass die Straubig Tigers am Freitag mit 4:3 bei den Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen konnten, war angesichts des doch sehr einseitigen Spielverlaufs zugunsten der Hausherren so nicht zu erwarten. „Dennoch haben wir einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen“, freute sich Coach Larry Mitchell über den Dreier an der Noris. Heute soll das Wochenende gegen DEL-Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven gekrönt werden. Aber: Die Pinguins kommen mit dem Rückenwind ihres ersten DEL-Sieges zu den Niederbayern. Am Freitag setzte sich die Mannschaft von Coach Thomas Popiesch mit 3:1 gegen Iserlohn durch. „Wir wollen natürlich auch in Straubing etwas mitnehmen“, sagte Popiesch.  


Da war er endlich, der Befreiungsschlag. Mit einem 4:1 über die Düsseldorfer EG haben sich die Adler Mannheim ihre ersten Saisonpunkte sichern können. Natürlich ist die Mannschaft von Cheftrainer Sean Simpson heute heiß auf mehr, wenn es zu den Grizzlys Wolfsburg geht. Doch auch die Niedersachsen haben am Freitag einen Erfolg feiern können und in Ingolstadt mit 3:2 gewonnen. Es war der zweite Erfolg in der noch jungen Saison. „Jetzt wollen wir auch endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum nachlegen“, sagte Youngster Fabio Pfohl vor dem Match gegen die Adler.  


Den Saisonstart hatten sich die Iserlohn Roosters ganz anders vorgestellt. Auch am dritten Spieltag wurde es nichts mit dem erhofften ersten Sieg in der noch jungen Spielzeit. Stattdessen verlor das Team von Trainer Jari Pasanen beim DEL-Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:3. Eine Niederlage der Kategorie: selbst schuld. Denn die Roosters nutzten phasenweise beste Chancen nicht. Auch der Gegner aus Ingolstadt hat so seine Probleme, in diesem Jahr richtig Fuß zu fassen. Gegen Wolfsburg setzte es eine 2:3-Heimniederlage. Noch schlimmer: Kapitän John Laliberte fällt mindestens acht Wochen wegen einer Knöchelverletzung aus.