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Vorbericht

23.Oktober 2016

Klassiker in Berlin, Neuling zu Gast beim Meister

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

Grizzlys empfangen Nürnberg zum Spitzenspiel / ERC gastiert in Köln / Straubing sucht in Iserlohn nach der Form / Alles live bei Telekom Eishockey

Zeit für einen Klassiker in der Hauptstadt: Um 16:30 Uhr empfangen die Eisbären die Adler aus Mannheim. 13 DEL-Titel stehen sich auf dem Eis gegenüber und SPORT1 ist live dabei. Telekom Eishockey zeigt derweil alle Partien live. Los geht es um 14:00 Uhr mit dem Treffen der Kölner Haie mit dem ERC Ingolstadt und der Partie zwischen Schwenningen und Krefeld, ehe um 16:30 Uhr der DEL-Neuling beim Meister in München anreist. Um 19:00 Uhr steigt das Spitzenspiel zwischen Wolfsburg und Nürnberg, derweil Iserlohn auf Straubing trifft und die DEG in Augsburg gastiert.



Köln wurde am Freitag seiner Rolle als Tabellenführer gerecht. Die Haie spielten gegen DEL-Neuling Bremerhaven hochkonzentriert und setzten sich am Ende gegen stark aufspielende Pinguins mit 5:2 durch. Mit dem Dreier verteidigten die Domstädter ihre Tabellenführung, obwohl die Verfolger ein bis zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Gegner Ingolstadt wurde derweil in Düsseldorf überrollt und unterlag mit 2:6. Mit weiterhin 16 Punkten auf dem Konto belegt der ERC Rang sieben, aber selbst die zwölftplatzierten Bremerhavener haben nur drei Punkte Rückstand auf die Bayern. Im zweiten Teil der Rheinland-Reise muss für Ingolstadt ein Sieg her, soll der Aufzug nicht nach unten fahren. Immerhin: Wenn Köln in dieser Saison verloren hat, dann vor heimischer Kulisse.


Schwenningen sammelte in den letzten vier Partien gerade einmal einen Punkt. In drei Fällen war jedoch gerade einmal ein Tor ausschlaggebend für die Niederlage. Lediglich gegen Nürnberg gab es am Freitag ein deutliches 2:5. Durch die Niederlagen wurden die Wild Wings bis auf Platz elf durchgereicht – einen Platz und einen Punkt hinter die Krefeld Pinguine, die am Sonntag in der Helios Arena erwartet werden. Die Rheinländer blieben beim 0:2 gegen München vor zwei Tagen ohne Tor und ohne Punkt, holten aber aus den drei vorangegangenen Partien sieben Zähler.


Ein DEL-Klassiker steht an: Berlin und Mannheim vereinen insgesamt 13 DEL-Titel auf sich. Zum aktuellen Zeitpunkt empfangen die sechstplatzierten Eisbären die viertplatzierten Adler. Während Mannheim drei der vergangenen vier Partien gewann, versucht Berlin wieder in die Spur zu finden. Nach nur einem Sieg in sechs Partien gewannen die Hauptstädter am Freitag mit 6:4 gegen die Augsburger Panther und wollen diesen Aufwärtstrend gegen Mannheim fortsetzen. Derweil ist es das Ziel der Adler, dem 5:1 gegen Iserlohn einen weiteren Sieg folgen zu lassen und ein perfektes Wochenende zu feiern.


Ein hartes Wochenende für Neuling Bremerhaven: Nach dem 2:5 am Freitag gegen Tabellenführer Köln reisen die Pinguins zum Meister und Tabellenzweiten nach München. Die Red Bulls setzten sich am zwölften Spieltag mit 2:0 gegen Krefeld durch und hielten damit die Verfolger aus Wolfsburg und Mannheim auf Distanz. Bremerhaven wurde durch die Nullnummer gegen den KEC auf Platz zwölf durchgereicht. Allerdings fehlen den Seestädtern auch nur drei Punkte auf Platz sieben.


Sechs Siege in sieben Spielen: In Wolfsburg läuft es derzeit rund. Die Niedersachsen besiegten nach dem 3:2 beim Tabellenführer vor einer Woche am Freitag die Straubing Tigers deutlich mit 7:2 und belegen punktgleich mit München Rang drei. Mit Nürnberg reist jetzt jedoch ein Gegner bei den Niedersachsen an, der ebenfalls langsam aber sicher zu seinem Spiel findet. Die Ice Tigers holten am vergangenen Wochenende vier von sechs möglichen Punkten und legten am Freitag durch ein 5:2 gegen Schwenningen einen weiteren Dreier nach. Rang fünf ist der Lohn für die Franken und sollte am Sonntag einmal mehr die volle Ernte eingefahren werden, wären sie bis auf einen Zähler an den Grizzlys dran.


Am sechsten Spieltag hatte Straubing beim Spiel in Köln die Chance auf die Tabellenführung. Daraus wurde jedoch nichts, denn die Tigers unterlagen deutlich mit 1:6. Viel schlimmer jedoch: Auch in der Folge gelang den Tigers nichts Zählbares mehr. Inzwischen haben die Bayern sechs Niederlagen aneinandergereiht und haben die Rote Laterne beim Gastspiel in Iserlohn im Gepäck. Vielleicht kann sich Straubing am Seilersee abschauen, wie man aus einem Formtief herauskommt. Die Roosters verloren ihre fünf Auftaktpartien und zierten das Tabellenende der DEL. Inzwischen punkten die Sauerländer jedoch regelmäßig und haben sich, trotz der 1:5-Niederlage am Freitag gegen Mannheim, auf Rang acht nach vorn gearbeitet.


Nach drei Niederlagen in Folge gewann Augsburg vor einer Woche mit 5:3 das bayerische Derby gegen Straubing. Am Freitag setzte es für die Panther dann jedoch beim 4:6 in Berlin wieder einen Dämpfer. Allerdings lieferten die Schwaben gegen die Eisbären eine gute Partie ab und glichen zwischenzeitlich ein 0:2 aus. Dies hatte die DEG vor zwei Tagen nicht nötig, denn die Rheinländer präsentierten sich gegen Ingolstadt im Angriff ungemein effektiv und feierten ein deutliches 6:2, das Düsseldorf in der Endabrechnung drei Punkte Vorsprung auf die Panther einbrachte. Diesen kann Augsburg jedoch vor heimischer Kulisse egalisieren.