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Playoffs 2017

15. März 2017

Meister München beendet bärenstarke Saison der Fischtown Pinguins

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

8:2 - Red Bulls stehen nach "Sweep" als erstes Team im Halbfinale / Berlin gleicht die Serie gegen Mannheim aus / Wolfsburg braucht noch einen Sieg 

Das Märchen ist zu Ende: Für die Fischtown Pinguins Bremerhaven ist eine bärenstarke erste DEL-Saison am Abend beschlossen worden. Meister EHC Red Bull München setzte sich auch im vierten Spiel in der Viertelfinal-Serie gegen den Neuling durch und steht nach dem letztlich deutlichen 8:2 an der Küste als erster Halbfinal-Teilnehmer fest.

Die Seestädter können sich trotz des „Sweeps“ erhobenen Hauptes in die Sommerpause verabschieden. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch hat für viele positive Schlagzeilen gesorgt und als erster DEL-Neuling überhaupt das Viertelfinale erreicht.

Derweil haben die Eisbären Berlin die passende Antwort auf die 2:3-Niederlage bei den Adler Mannheim am vergangenen Sonntag gegeben. Der Hauptstadt-Club setzte sich vor eigenem Publikum mit einem deutlichen 6:1 gegen die Kurpfälzer durch. Damit steht es in der Serie 2:2.

Einen wichtigen und klaren Erfolg feierten die Grizzlys Wolfsburg, die sich zu Hause mit 5:1 gegen die Kölner Haie durch setzten. Damit führen die Niedersachsen in der Serie mit 3:1 und haben am Freitag in Köln den ersten „Matchpuck“.

„Wir sind stolz auf unser Team“     

Spätestens nach dem sechsten Gegentreffer durch Mads Christensen im zweiten Abschnitt war die Messe für die Fischtown Pinguins Bremerhaven im Heimspiel gegen München gelesen. Was der Gänsehautstimmung an der Küste keinen Abbruch tat. Im Gegenteil. „Wir sind stolz auf unser Team“, skandierten die Bremerhavener Fans, deren Lieblinge auf dem Eis zwar alles in die Waagschale geworfen hatten, letztlich gegen die eiskalten Red Bulls aber wenig Chancen besaßen.

Beim Match zwischen Berlin und Mannheim dauerte es rund zehn Minuten, bis die Partie an Fahrt aufnahm. Dann aber richtig. Ryan MacMurchys Führungstreffer beantwortete Charles Linglet nur wenig später. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Berliner effizient. Louis-Marc Aubry, Andre Rankel und Laurin Braun erhöhten auf 4:1 nach 40 Minuten.

Sinan Akdag

"Wir haben schlecht gespielt. Aber es ist egal, ob wir 0:1 oder 1:6 verlieren."

Im Schlussdurchgang machten Braun und Darin Olver alles klar. „Wir haben schlecht gespielt. Aber es ist egal, ob wir 0:1 oder 1:6 verlieren. Wir müssen es am Freitag besser machen. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass wir so hoch verloren haben“, meinte Sinan Akdag von den Adlern: „Wir dürfen auf jeden Fall nicht wieder so viele Konter zulassen.“

Erstmalig in der laufenden Saison verließ Kölns Keeper Gustaf Wesslau nach dem fünften Gegentreffer durch Gerrit Fauser in Wolfsburg vorzeitig das Eis. Zuvor wurde der Schwede von Jeff Likens, Bret Aubin, Mark Voakes und Fabio Pfohl bezwungen. Die Grizzlys nutzten die Haie-Fehler eiskalt. Dass Christian Ehrhoff Felix Brückmann sein neuntes Shutout kurz vor Ende noch kaputt machte, dürfte der Wolfsburger Keeper verkraften. Es war der dritte Serien-Sieg in Folge für die Wolfsburger, die nun in Köln am Freitag alles klar machen können. Nur noch ein Erfolg sind die Mannen von Trainer Pavel Gross vom Einzug unter die letzten Vier entfernt. 

Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)

5791 Grizzlys Wolfsburg - Kölner Haie


Tore: 1:0 Jeff Likens (5:03), 2:0 Brent Aubin (23:31), 3:0 Mark Voakes (46:16), 4:0 Fabio Pfohl (50:09), 5:0 Gerrit Fauser (50:23), 5:1 Christian Ehrhoff (58:01)

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 6:1 (1:1, 3:0, 2:0)

5787 Eisbären Berlin - Adler Mannheim


Tore: 0:1 Ryan MacMurchy (16:53), 1:1 Charles Linglet (17:22), 2:1 Louis-Marc Aubry (25:55), 3:1 André Rankel (28:12), 4:1 Laurin Braun (36:37), 5:1 Laurin Braun (45:24), 6:1 Darin Olver (57:21)

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 2:8 (1:2, 0:4, 1:2)  

5797 Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München


Tore: 0:1 Jon Matsumoto (3:37), 0:2 Jerome Flaake (12:14), 1:2 Jack Combs (14:29), 1:3 Jon Matsumoto (26:19), 1:4 Frank Mauer (34:30), 1:5 Derek Joslin (35:12), 1:6 Mads Christensen (38:46), 2:6 Mike Moore (48:36), 2:7 Daryl Boyle (49:14), 2:8 Yannick Seidenberg (58:09)