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Vorbericht

1. Oktober 2016

Südwest-Derby in Schwenningen und Kellerduell am Rhein

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
@DELoffice

Dem Feiertag sei Dank! Der 6. DEL-Spieltag teilt sich auf: Fünf Partien stehen am Sonntag auf dem Programm, zwei weitere folgen am Tag der deutschen Einheit. Ganz besonders im Fokus steht das Südwest-Derby zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Adlern aus Mannheim. Beide Teams gewannen ihre Freitagsspiele und scheinen bestens gerüstet. SPORT1 zeigt die Partie ab 16.15 Uhr live im Free-TV. Vor allen Dingen Augsburgs Trainer Mike Stewart dürfte sich auf das Match seiner Panther gegen DEL-Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven freuen, schließlich führte der Coach die Seestädter 2015 zum Zweitliga-Titel. Schnelles und geradliniges Eishockey erwartet die Fans in Wolfsburg, wo Tabellenführer Eisbären Berlin zu Gast ist. Die Grizzlys wollen den ersten Heim-Dreier einfahren. Der EHC Red Bull München hofft auf eine Niederlage der Berliner und will selbst punkten, um wieder an den Platz an der Sonne zu kommen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein eigener Erfolg bei der Düsseldorfer EG, die ihrerseits auf ein Sechs-Punkte-Wochenende hofft. Wenige Kilometer weiter kommt es in Krefeld zum Kellerduell und „Treffen der Frustrierten“, wenn die vier Mal in Folge unterlegenen Pinguine die fünf Mal sieglosen Iserlohn Roosters empfangen. Am Montag greifen dann Köln und Straubing sowie Nürnberg und Ingolstadt ins Geschehen ein.



Der Tabellenführer zu Gast in Wolfsburg. Durch den 3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen Nürnberg haben sich die Eisbären Berlin am Freitag die Top-Position zurückerobert. Rein tabellarisch geht der Hauptstadt-Club also als Favorit in die Begegnung bei den Grizzlys. Die jedoch rangieren nach dem dritten Auswärtssieg in Folge nur zwei Zähler hinter den Berlinern. Beim 6:1-Erfolg in Iserlohn spielte das Team von Trainer Pavel Gross groß auf. „Vielleicht ist das Endergebnis etwas hoch, aber insgesamt haben wir verdient gewonnen. Natürlich wollen wir nun am Sonntag nachlegen und den ersten Heimsieg einfahren", sagte Grizzlys-Stürmer Sebastian Furchner.


Der 5:2-Sieg der Düsseldorfer EG am Freitag bei DEL-Neuling Fischtown Pinguins Bremerhaven war extrem wichtig, wenngleich auch eine Menge Glück dazu gehörte. Nach dem Wie fragt nachher aber keiner mehr. Für das Team von Christof Kreutzer kommt es nun knüppeldick. Gegner ist der EHC Red Bull München, der am Freitag überraschend zwei Zähler bei den Straubing Tigers verlor und auch die Tabellenführung abgeben musste. „Wir haben im letzten Drittel eigentlich alles im Griff gehabt“, sagte Kapitän Michael Wolf nach einer intensiven Begegnung. „In der Verlängerung gehört auch immer ein wenig Glück dazu.“ München dürfte demnach in Düsseldorf alles in die Waagschale werfen, um einen Dreier einzufahren. „Das wird ein hartes Stück Arbeit“, weiß DEG-Verteidiger Stephan Daschner.  

Daniel Pietta hatte sich seinen 600. DEL-Einsatz am Freitag ganz anders vorgestellt. „Wir haben vorne die Chancen nicht genutzt und hinten wieder zu viele Fehler gemacht, deswegen haben wir verloren, lautete sein Fazit nach dem 2:4 in Ingolstadt und der vierten Pleite in Folge. Aber es geht auch schlechter. Gegner Iserlohn hat in der laufenden Saison noch gar kein Spiel gewonnen und unterlag am Freitag Wolfsburg mit 1:6. Demnach ist die Partie in Krefeld auch das „Treffen der Frustrierten“. „Wir benötigen dringend mal ein Erfolgserlebnis, am besten schon bei den Pinguinen“, sagte Boris Blank von den Roosters, der neun Jahre lang in der Seidenstadt spielte und nur wenige Minuten vom KönigPALAST entfernt wohnt.



Live im TV bei SPORT1: Die Voraussetzungen für das Südwest-Derby könnten besser kaum sein. Gastgeber Schwenninger Wild Wings sorgte am Freitag für eine Überraschung und bezwang die bisher ungeschlagenen Kölner Haie auf eigenem Eis verdient mit 4:2. Die Adler Mannheim kommen ebenfalls mit einem Erfolg an den Neckarursprung. Mit 5:3 setzten sich die Quadratestädter am Freitag gegen die Augsburger Panther durch. „Derbys sind immer eine feine Sache“, sagt Adler-Kapitän Marcus Kink und ergänzt: „Die Stimmung ist aufgeheizt und ich erwarte eine emotionale Begegnung.“ Personell können die Mannheimer wieder auf David Wolf zurückgreifen.

Zweimal geführt und doch standen die Augsburger Panther trotz einer guten Leistung bei den Adlern Mannheim am Freitag mit leeren Händen da. Das 3:5 hätte nicht sein müssen, davon waren alle nachher überzeugt. Doch das ist Schnee von gestern. Die Panther müssen darauf hoffen, dass ihnen am Sonntag der erste Drei-Punkte-Heimsieg gelingt. Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven sind für die Augsburger Zuschauer eine unbekannte Größe, nicht aber für Trainer Mike Stewart. Der Kanadier hatte den damaligen Zweitligisten 2015 zum Titel geführt. Daher dürfte diese Partie auch für den Coach etwas Besonderes sein. Bei den Gästen erhofft man sich nach dem 2:5 gegen Düsseldorf am Freitag, etwas Zählbares aus der Fuggerstadt mitnehmen zu können.