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24. Oktober 2016

Tabellenführer Grizzlys Wolfsburg holt Stürmer Stephen Dixon

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion
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Fliegauf: „Mit Stephen bekommen wir einen klassischen Zwei-Wege-Spieler, den man in allen Situationen aufs Eis schicken kann."

Die Grizzlys Wolfsburg haben mit Stephen Dixon ihre neunte Ausländerlizenz für die laufende Saison vergeben. Der 31-jährige Kanadier wechselt vom aktuellen finnischen Meister Tappara Tampere an die Aller und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

Mit Stephen Dixon haben die Grizzlys einen sehr erfahrenen Center unter Vertrag genommen. Der im kanadischen Halifax geborene Linkshänder entschied sich bereits mit 23 Jahren, den Schritt nach Europa zu wagen und spielte dort in den besten Ligen, darunter der KHL, SHL sowie zuletzt in der finnischen Liiga. Mit Tampere holte Dixon in der Saison 2015-2016 den Meistertitel. In 64 Spielen gelangen ihm acht Tore und elf Vorlagen. Bereits im Jahr zuvor stand Dixon mit Tappara im Finale der Playoffs. In seiner Jugendzeit holte der Angreifer mit den U18- und U20-Nationalmannschaften Kanadas jeweils den Weltmeistertitel und wurde im Jahr 2003 von den Pittsburgh Penguins gedraftet. In seinen drei Spielzeiten in der American Hockey League (AHL) kam Dixon insgesamt 280-mal zum Einsatz. Seine Bilanz: 54 Tore und 77 Vorlagen.

Stephen Dixon wird sich ab Montag gemeinsam mit der Mannschaft auf das letzte Spielwochenende vor der Deutschland-Cup-Pause vorbereiten. Der 1,82 Meter große und 88 Kilogramm schwere Stürmer wird bei den Grizzlys mit der Trikotnummer 18 auflaufen. „Ich freue mich auf meine Aufgabe bei den Grizzlys und werde versuchen, mich schnell zu integrieren und ein wichtiger Teil des Teams zu sein. Ich hoffe, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen werden“, erklärte Stephen Dixon kurz nach seiner Ankunft in Wolfsburg.

„Mit Stephen bekommen wir einen klassischen Zwei-Wege-Spieler, den man in allen Situationen aufs Eis schicken kann. Zu seinen Stärken zählen das Bully-Spiel sowie seine Vielseitigkeit. Nicht zuletzt durch die große internationale Erfahrung wird Stephen unserer Mannschaft in vielen Situationen helfen können. Es war nicht einfach, einen Spieler mit seinen Qualitäten zu bekommen und wir mussten dabei viel Geduld aufbringen. Bereits vor einigen Wochen war klar zu sehen, dass es speziell bei den Mittelstürmern nur ganz wenige Kandidaten geben würde, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich zu uns passen werden“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.